Starke Sicherheitsbeschläge trotzen Einbrechern!

Aus der Kreiszeitung/Böblinger Bote vom 12. November 2010

Thomas Frasch Fensterbau, Holzgerlingen. Ältere Fenster sind leicht zu knacken - deshalb sollten Haus- und Wohnungsbesitzer die Beschläge genau unter die Lupe nehmen. Mitunter sind auch alte Verriegelungen schlichtweg defekt und Ersatzteile nicht mehr zu bekommen. Ist ohnehin ein neuer Beschlag fällig, lohnt in jedem Fall der Einbau moderner Sicherheitsbeschläge. Vorausgesetzt, die Rahmen sind noch in Ordnung.

Auch wer energetisch saniert, kann diese sinnvolle Sicherungsmaßnahme in einem Zuge mit dem Austausch der Scheiben gegen einbruchhemmende und wärmedämmende Verglasungen sowie mit ergänzenden Fugendichtungsmaßnahmen durchführen lassen.

Sind an Fenstern und Türen noch die alten Guss-Schließteile mit Rundzapfen oder Flachzunge im Einsatz, haben Einbrecher leichtes Spiel: "Diese Schließteile brechen beim kraftvollen Angriff von außen. Mitunter gibt auch die Befestigungsschraube nach oder der Rundzapfen springt einfach heraus. Das war's", erläutert Glasermeister Thomas Frasch, dessen Unternehmen zu den aufgenommenen Handwerksbetrieben im aktuellen Errichternachweis "Mechanische Sicherungseinrichtungen" des Landeskriminalamts Baden-Württemberg zählt.

Moderne Sicherheitsbeschläge für Holz- und Kunststofffenster haben wichtige Merkmale: Nicht runde, sondern pilzförmige Verschlussbolzen hängen sich in hinterfrästen Schließstücken aus Stahl fest ein. Alle Teile sind mehrfach befestigt und verschraubt - meist schräg eingedreht ins massive Holz. Auch auf die Anzahl der Verriegelungspunkte kommt es an, je nach Größe benötigt ein Fenster zwischen sieben und zwölf Sicherheitsschließstellen.

Gerne beraten wir Sie zu den vielfältigen Möglichkeiten, wie Sie auch Ihr Heim besser vor Einbrechern schützen können - rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine E-Mail!