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Einbrüche: Prävention lohnt sich

Der VdS-Pressetag für den aktiven Einbruchschutz beleuchtete am 27. Oktober in Köln den Kostenanstieg durch Einbrüche. VdS (www.vds.de) ist eine unabhängige Institution, die seit Jahrzehnten für Sicherheit und Vertrauen in den Bereichen Brandschutz und Security sorgt und fortschrittliche Sicherheitskonzepte für bedeutende Industrie- und Gewerbebetriebe, führende Hersteller und Systemhäuser sowie Fachfirmen und Fachkräfte entwickelt. Hundertprozentigen Schutz gibt es nicht, so daß Fazit der Tagung. Trotzdem lohnt sich Prävention und verhindert Einbrüche.

Anstieg des durchschnittlichen Schadens

2009 erreichten die durch Einbrüche verursachten Kosten ein neues Rekordniveau. 460 Millionen Euro zahlten die Hausratversicherer ihren Kunden für Einbruch- und Diebstahlschäden: gestohlene Gegenstände, aufgebrochene Fenster und Türen. Und das obwohl die Zahl der Einbrüche seit Jahren sinkt...

Während ein Einbrecher 2008 einen durchschnittlichen Schaden von 1.103 Euro anrichtete, waren es 2009 11 Prozent mehr: 1.224 Euro. Die Ursache hierfür liegt im steigenden Wert des Hausrats: Notebooks, Smartphones, Flachbildschirme erklärte Ingo Zimmermann von der AXA-Versicherung.

Gerade in der dunklen Jahreszeit steigt die Zahl der Einbrüche deutlich an, so der Versicherungsmann.

Bei der Prävention gab Zimmermann den mechanischen Sicherungen den Vorzug."Diese Systeme bremsen den Einbrecher und helfen ihn direkt von seinem Vorhaben abzuhalten." Optimal sei aber die Kombination aus mechanischer und elektronischer Sicherung. Sichere Verstecke gäbe es nicht - der Versuch Wertgegenstände zu verstecken führt eher zu einem höheren Schaden, den der Einbrecher bei der Suche nach seiner Beute verursacht.

Psychische Folgen

Über die Psychologische Folgen von Einbrüchen referierte der Psychologe Peter Liebermann. Unabhängig vom Verlust gestohlener Objekte bedeutet ein Einbruch immer auch ein Eindringen in die Intimsphäre der Opfer. Dies kann eine erhebliche psychische Belastung mit sich bringen. "Ein Einbruch ist eine plötzlich, unerwartete Situation bei der oft einen enorme Unsicherheit für den Betroffenen entsteht. Diese muss psychologisch verarbeitet werden. Oft kommt dabei die Frage auf, habe ich alles richtig gemacht? Schwierig ist," so der Psychologe, "dass in unsere Intimspähre eingebrochen wurde, sie öffentlich gemacht wurde und für alle zugänglich. Dies löst bei vielen Menschen auch Ekel aus. Auch im Nachgang sehen sich Betroffene auch weiterhin in der Opferrolle."

Einbrüche können langfristig nicht nur einen Schmerz in der Seele erzeugen, sondern in der Folge auch physische Schmerzen (Aufgeregtheit, schlechter Schlaf, Bauchschmerz etc.) verursachen. Bei rund 10% der Betroffenen könne es schwerwiegende Traumata geben, so der Psychologe. Wichtig sei zur Trauma-Verarbeitung eine starke (emotionale) Unterstützung des Umfelds: Familie und Freunde, Kollegen. So rät Liebermann den Geschädigten: "Immer dann, wenn nach ein zwei Wochen die Traumasymptome nicht abgeschlossen sind, sollte Betroffene ärztliche Hilfe suchen und prüfen lassen, ob psychologische Betreuung notwendig ist." Wer schonmal Opfer eines Einbruchs geworden ist, habe häufig mehr Schwierigkeiten einen weiteren Einbruch zu verarbeiten.

Mehr Einbrüche im Winter

Gerhard Fischer von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Köln stellte die Frage: "Wird Wohnungseinbruch leicht gemacht?". Die Kripo Köln führt seit 1989 regelmässig statistische Untersuchungen zu Wohnungseinbrüchen durch. Die Ergebnisse der Kölner Studien zeigen laut Fischer das die dunkle Jahreszeit die Haupteinbruchszeit ist. Fast genau so viele Einbrüche finden im Urlaubsmonat Juli statt. "Die Dunkle Jahreszeit ist die Haupteinruchszeit. Allerdings hat der Urlaubsmonat Juli fast aufgeschlossen.

Die meisten Einbrüche erfolgen Freitags und Samstags, zwischen 16 und 21 Uhr", so Fischer. Die Spitze liegt zwischen 18 und 20 Uhr, aber auch nachts wird natürlich eingebrochen.

Den Einbrechern wird die Arbeit oft leicht gemacht

Fenster-/Terrassentüren bilden den Hauptangriffspunkt für Einbrecher, dann folgen Fenster und Haustüren im Erdgeschoß und schließlich Kellerfenster. Häufig kommen die Täter aber auch durch die erste Etage.

Den Tätern wird die Arbeit oft leicht gemacht, es wird nicht richtig abgeschlossen, häufig sind aber auch Sicherungen an Fenstern und Türen unzureichend. Herkömmliche Fenster ohne spezielle Sicherungsmechanismen sind in 10 Sekunden mit einfachem Werkzeug aufgehebelt.

Prävention lohnt sich

Die Investition in Sicherungen lohnt sich aber: Sind Einbrecher nicht innerhalb von 3 bis 5 Minuten in ein Objekt eingedrungen, geben Sie meistens auf. Bei den gescheiterten Einbruchsversuchen wurden in 42 % der Fälle die Täter bei der Tat gestört und in 44% der Fälle sind die Täter an mechanischer Sicherungstechnik und Einbruchmeldeanlagen gescheitert.

Gerne beraten wir Sie zu den vielfältigen Möglichkeiten, wie Sie auch Ihr Heim besser vor Einbrechern schützen können - rufen Sie an oder schreiben Sie uns eine E-Mail!